prima.li — Layered Intelligence

Drei Schichten.
Eine Zuständigkeit.

Prima ist der Schweizer KI-Stack von Alchemy Zürich: Infrastruktur, Modelle und Anwendungen aus einer Hand, von einem Anbieter verantwortet. Was Sie an Prima schicken, wird in der Schweiz verarbeitet und verlässt das Land nicht.

PrimaAPI ist im Aufbau. Early Access wird schrittweise vergeben.

Warum «Layered»?

Weil die Frage bei souveräner KI nie nur «welches Modell?» ist. Sie ist: wo läuft es, wer betreibt es, wer haftet, und was passiert mit dem, was Sie hineingeben. Diese Fragen lassen sich nur beantworten, wenn man den ganzen Stapel besitzt — nicht nur die oberste Schicht.

Der Stack

Von unten nach oben

Jede Schicht ist einzeln nutzbar. Zusammen ergeben sie das, was sonst drei Verträge mit drei Anbietern in drei Rechtsordnungen wären.

  1. 01

    Infrastruktur

    Infrastructure

    Schweizer Rechenzentren, nach Datenklasse getrennt.

    Betrieb auf der Infomaniak Public Cloud, in Schweizer Rechenzentren. Drei voneinander isolierte Projekte — Labs, Commerce, Medical — damit Patientendaten und Marketingdaten sich nie im selben Perimeter begegnen. Die Inferenz läuft daneben auf den Infomaniak AI Services: ebenfalls Schweiz, betrieben von einem zertifizierten Anbieter statt auf einer GPU, die wir selbst patchen müssten.

  2. 02

    Intelligenz

    Intelligence

    Offene Modellgewichte, in der Schweiz betrieben.

    Vier Aliase statt Dutzender Modellnamen: prima-quick, prima-core, prima-deep, prima-embed. Dazu Layered Reasoning — unsere eigene On-Premise-Schliesstechnik aus godeap.ai.

  3. 03

    Anwendungen

    Applications

    Produkte, die auf dem Stack laufen.

    PrimaPVS für Kliniken, Alchemy Labs für Marketing- und Website-Infrastruktur. Jedes Produkt nutzt dieselben Modelle und dieselbe Infrastruktur — kein zweiter Stack, keine zweite Compliance-Geschichte.

Schicht 02 — Intelligenz

Vier Namen, nicht vierzig

Sie wählen die Aufgabe, nicht die Modellversion. Hinter jedem Alias steht heute ein bestimmtes offenes Modell; ändert es sich, ändert sich Ihr Code nicht.

prima-quick

Hohes Volumen, einfache Extraktion

Klassifikation, Feldextraktion, Routing. Für alles, was oft läuft und wenig Urteil braucht.

Fixierte Variante prima-quick-2026-08

prima-deep

Schwierige Urteilsfragen

Mehrschrittiges Schliessen, Abwägung, heikle Fälle. Deutlich teurer pro Anfrage — bewusst einzusetzen.

Fixierte Variante prima-deep-2026-08

prima-embed

Embeddings

Eigene Modalität, keine Stufe der Leiter. Für Suche, Ähnlichkeit und Retrieval.

Fixierte Variante prima-embed-2026-08

Warum es beide Formen gibt

Ein Alias wie prima-core zeigt immer auf das aktuell beste Modell für diese Aufgabe — bequem, aber die Ausgabe kann sich unter Ihnen verändern. Eine fixierte Variante wie prima-core-2026-08 tut das nie. Wer regulierte, reproduzierbare Arbeit macht, nimmt die fixierte Form. Beide sind ab v1 verfügbar.

prima-layered Die fünfte Stufe, die keine Stufe ist

Die vier Aliase oben sind Modelle: eine Frage rein, eine Antwort raus. prima-layered ist kein Modell — es ist ein Verfahren. Es zerlegt Ihre Aufgabe, lässt mehrere Modelle unabhängig daran arbeiten, prüft jedes Ergebnis gegen die Quellen und gibt erst zurück, was diese Prüfung überstanden hat.

  1. 1

    Zerlegen

    Die Aufgabe wird in einzeln prüfbare Teilbehauptungen zerlegt. Was sich nicht prüfen lässt, wird als solches markiert.

  2. 2

    Parallel bearbeiten

    Jeder Teil geht an das passende Modell — prima-quick für Mechanisches, prima-deep für Urteilsfragen. Kein Teil wartet auf einen anderen.

  3. 3

    Widerlegen, nicht bestätigen

    Jedes Zwischenergebnis wird von mehreren unabhängigen Prüfern angegriffen, die den Auftrag haben, es zu widerlegen. Was mehrheitlich fällt, fällt.

  4. 4

    Werkzeuge statt Vermutungen

    Zahlen, Zitate, Preise und Daten werden gegen echte Quellen geprüft — Suche, Datenbank, Ihre eigenen Systeme — nicht aus dem Modellgedächtnis beantwortet.

  5. 5

    Auf Lücken prüfen

    Ein letzter Durchgang fragt nur eines: was fehlt? Was er findet, wird zur nächsten Runde — bis zwei Runden nichts Neues mehr bringen.

  6. 6

    Mit Beleg zurückgeben

    Die Antwort kommt mit der Spur, wie sie entstanden ist: welche Behauptung womit belegt ist, was geprüft wurde, und was ausdrücklich unsicher blieb.

Wofür

Recherche, Gutachten, Ausschreibungen, medizinische und juristische Vorbereitung — überall dort, wo eine plausible falsche Antwort teurer ist als gar keine.

Was es kostet

Ein Vielfaches einer Einzelanfrage — Dutzende Modellaufrufe pro Aufgabe. Deshalb eine eigene Stufe und nicht die Voreinstellung.

Was es nicht ist

Kein grösseres Modell. Dieselben offenen Gewichte wie oben — nur anders verschaltet. Sorgfalt ist Architektur, nicht Parameterzahl.

Eigene Technologie

Layered Reasoning

Für Aufgaben, die mehrere Schlussschritte brauchen, setzen wir auf Layered Reasoning — entwickelt in unserer eigenen KI-Firma godeap.ai. Sie zerlegt eine Frage in Schichten, prüft jede Schicht gegen die vorherige und bleibt dabei vollständig auf der eigenen Infrastruktur.

godeap.ai und Prima gehören zusammen — dieselben Köpfe, dieselbe Verantwortung, dieselben Rechenzentren. Kein zugekaufter Baustein.

PrimaAPI

Zugang zur mittleren Schicht

Dieselben Modelle, die PrimaPVS und Alchemy Labs nutzen — als API, abgerechnet nach Verbrauch. Ein OpenAI-kompatibler Endpunkt, damit bestehende SDKs weiterlaufen.

  • Verbrauchsabrechnung in CHF, inkludiertes Kontingent je Plan, Überschuss transparent verrechnet.
  • Gemeinsames Benutzerverzeichnis mit Alchemy Labs — Ihr bestehendes Konto gilt auch hier.
  • Niemand liest mit. Keine Logs von Inhalten, keine Speicherung, kein Training auf Ihren Eingaben.
  • Verarbeitung ausschliesslich in der Schweiz, transient, auf offenen Modellgewichten.

Ehrlich zum Stand: PrimaAPI wird derzeit gebaut. Es gibt heute keine Selbstbedienungs-Registrierung. Wer sich einträgt, kommt auf die Early-Access-Liste und wird vor der öffentlichen Freigabe kontaktiert.

Early Access anfragen

Schreiben Sie uns mit einem Satz zum geplanten Einsatz — wir nehmen Sie auf die Early-Access-Liste und melden uns, sobald Zugang verfügbar ist.

prima@alchemy.zuerich

Wir melden uns einmal. Keine Newsletter.

Schicht 03 — Anwendungen

Powered by Prima

Prima ist kein Nebenprodukt. Es ist der Stack, auf dem unsere eigenen Produkte laufen — deshalb wissen wir, was er aushält.

PrimaPVS

In Aufbau

Das Betriebssystem für die moderne Praxis.

Termine, Agenda, Dossier, Dokumenten-KI und TARDOC-Abrechnung für Schweizer Kliniken. Patientendaten liegen im isolierten Medical-Perimeter — getrennt von allem anderen, was auf Prima läuft.

primapvs.ch

Alchemy Labs

Live

Die Plattform hinter unseren Kundenprojekten.

Formulare, Analytics, Kalender, Commerce und Kampagnensteuerung. Die KI-Funktionen der Plattform werden derzeit auf die Prima-Modelle umgestellt — eine Migration, die läuft, keine, die geplant ist.

alchemy.zuerich

Beide Produkte nutzen dieselben Aliase, dieselbe Abrechnung und dieselbe Datenresidenz wie ein externer PrimaAPI-Kunde. Es gibt keinen internen Sonderweg.

Schicht 01 — Infrastruktur

Was «souverän» konkret heisst

Souveränität ist kein Gütesiegel, sondern eine Liste überprüfbarer Zusagen. Hier ist unsere.

Die eine Zusage, aus der alle anderen folgen

Niemand liest mit. Keine Logs von Inhalten.

Was Sie an Prima schicken, wird verarbeitet und verschwindet. Es wird nicht gespeichert, nicht inhaltlich protokolliert, nicht ausgewertet, nicht zum Training verwendet und von niemandem gelesen — auch nicht von uns, auch nicht zur Fehlersuche. Wir führen Betriebsmetriken (Anzahl Anfragen, Latenz, Fehlerraten), weil wir sonst nichts betreiben könnten. Inhalte gehören nicht dazu.

Das ist der Grund, weshalb unser Support Sie manchmal um ein Beispiel bitten muss, statt es selbst nachzuschlagen. Wir halten das für den richtigen Handel.

Verarbeitung nur in der Schweiz

Betrieb auf der Infomaniak Public Cloud, Schweizer Rechenzentren. Kein Datenfluss ins Ausland — auch nicht für Support, Betrieb oder Auswertung.

Drei getrennte Perimeter

labs, commerce und medical sind eigene Projekte, getrennt nach Datenklasse. Patientendaten und Marketingdaten teilen sich keine Infrastruktur.

Kein Mitlesen — vertraglich

Keine Speicherung, keine Inhaltslogs, kein Training auf Eingaben — als Zusage mit definierten Löschsemantiken, nicht als Häkchen in einer Einstellung. Die entsprechende schriftliche Bestätigung unseres Rechenzentrumsbetreibers ist in Arbeit; bis sie vorliegt, sagen wir das hier und nicht mehr.

Offene Modellgewichte

Die Modelle laufen auf Schweizer Infrastruktur, statt Anfragen an die API eines dritten Modellanbieters durchzureichen. Was hier verarbeitet wird, bleibt hier.

Berufsgeheimnis mitgedacht

Für Gesundheitsdaten arbeiten wir entlang von Art. 321 StGB: Verarbeitende gelten als weisungsgebundene Hilfspersonen im Geheimnisbereich, vertraglich festgehalten und gegenüber dem Verantwortlichen offenlegbar.

Ein Ansprechpartner

Infrastruktur, Modelle und Anwendung verantwortet dieselbe Firma. Kein Weiterverweisen zwischen Hoster, Modellanbieter und Integrator, wenn etwas klemmt.

Unsere Firmen

Sicherheitspartner

Red Team Partners begleitet uns auf dem Weg zu ISO 27001; die Zertifizierung wird für Q1 2027 angestrebt und liegt noch nicht vor.

Fangen Sie bei der Schicht an, die Sie brauchen.

Nur die API? Nehmen Sie PrimaAPI. Ein fertiges Produkt? Nehmen Sie PrimaPVS oder Alchemy Labs. Beides läuft auf demselben Fundament — Sie können später wechseln, ohne den Stack zu verlassen.